Herzstück einer jeden Photovoltaik-Anlage ist das meist gut erkennbare Modul. Wir bei Würth Solar produzieren in Deutschland am Standort Schwäbisch Hall innovative GeneCIS-Module. Diese Module unterscheiden sich von Modulen auf Siliziumbasis schon auf den ersten Blick im optischen Auftritt: Während Silizium-Module im bekannten schwarz/blauen Design mit deutlich erkennbarer Zellstruktur erscheinen, besticht ein GeneCIS-Modul von Würth Solar durch eine homogene schwarze Oberfläche in Nadelstreifendesign. Durch die ansprechende Optik eignen sich die Module unter anderem hervorragend für architektonische Gestaltungsmöglichkeiten.
Neben der herausragenden Ästhetik bieten GeneCIS-Module viele weitere Vorteile, die für eine lange Lebensdauer Ihrer Photovoltaik-Anlage von großer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem sowohl ein hoher Schutz des Moduls vor Witterungseinflüssen durch den stabilen Glas-Glas-Verbund, wie auch ausgezeichnete Energieerträge aufgrund der optimalen, abschattungs-toleranten Zellstruktur und eines hervorragenden Temperaturkoeffizienten.
Lesen Sie hier die TOP 12 Vorteile für GeneCIS Photovoltaik-Module!
Was ist ein CIS Photovoltaik-Modul?
Aus physikalischen Gründen kann eine einzelne CIS- Solarzelle prinzipiell nur eine Spannung von weniger als einem Volt entwickeln, ungefähr 0,6 bis 0,8 Volt . Es werden daher mehrere Solarzellen elektrisch in Reihe geschaltet.
Dadurch entsteht ein Modul, das eine - entsprechend der Einzelzellen - höhere Betriebsspannung hat. Diese Reihenschaltung - man nennt es auch Integration - läßt sich im Fall der CIS-Technologie vorteilhaft bereits während des Produktionsprozesses durchführen.
Ein CIS-Solarstrommodul ist also eine durch die so genannte monolithische Integration erzeugte „Batterie“ von Solarzellen, deren Spannung und Stromstärke über Zahl und Größe der Zellen vorausbestimmt und dem geplanten Einsatzzweck des Moduls angepaßt werden kann.
Würth Solar nutzt somit die Möglichkeit der Anpassung und stimmt die elektrischen Eigenschaften eines GeneCIS-Moduls optimal auf die eingesetzte Systemtechnik ab.
Und was zeichnet diese CIS- Materialien aus?
Wie viele natürlich vorkommenden Materialien sind diese Verbindungen chemisch sehr stabil. Sie zeigen halbleitende Eigenschaften und absorbieren auftreffendes Sonnenlicht sehr stark – sie sind photoelektrisch aktiv. Daher sind diese Materialien grundsätzlich geeignet, um beispielsweise Solarzellen herzustellen.
Durch Variation der Mischungsanteile der Elemente der Verbindung können spezielle Eigenschaften an das Spektrum des Sonnenlichts optimal angepaßt werden (in der Fachsprache: Optimierung des Bandabstandes und des p-n-Übergangs).
Doch was bedeutet eigentlich CIS?
Bei dem Begriff CIS handelt es sich um ein künstliches Wort als Kurzbezeichnung für eine chemische Verbindung und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Elemente, die diese
Materialverbindung bilden, zusammen.
Ein typischer Vertreter ist Kupferindiumdiselenid: C – Cu (Kupfer), I – Indium, S – Selen. CIS mit der chemischen Formel CuInSe2 wird wegen seiner Kristallstruktur zur Familie der Chalkopyrite gezählt. Würth Solar ist der weltweit erste Hersteller, der diese Technologie in Großserie erfolgreich in hervorragender Qualität am Standort Deutschland umgesetzt hat.
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